Der Betrieb von Kränen ist seit Langem mit erheblichen Arbeitssicherheitsrisiken verbunden. Zwei der hartnäckigsten Probleme sind der eingeschränkte Zugang zu Toiletten und die Schwierigkeit, im medizinischen Notfall schnell Hilfe leisten zu können. Traditionell waren Kranführer nicht schnell erreichbar, was die Hilfeleistung oft verzögerte. Dasselbe gilt für Höhenrettungseinsätze: Erlitt ein Kranführer in der Kabine gesundheitliche Probleme, war seine Bergung äußerst kompliziert und zeitaufwendig.
Da etwa 90% der herkömmlichen Kräne in der Nähe von Gebäuden aufgestellt werden – und hohe Turmdrehkrane aus Stabilitäts- und Verankerunggründen nahe an Gebäuden positioniert werden müssen – bietet diese Situation ein großes Potenzial zur Verbesserung der Sicherheits- und Rettungsmaßnahmen. Hier bietet die Mehrzweckbrücke einen entscheidenden Vorteil.
Die Mehrzweckbrücke wird mithilfe eines speziell entwickelten Kranverbindungssatzes befestigt, der sich an nahezu jeden Krantyp anpassen lässt. Auf der Gebäudeseite gleicht ein Pendelausgleich mit integriertem Rad automatisch die durch Kranvibrationen verursachten Bewegungen aus. Darüber hinaus ist die Brücke für einen schnellen Standortwechsel konzipiert und kann daher mit minimalem Aufwand effizient versetzt oder neu positioniert werden.